Herzlich willkommen im Veranstaltungs-Bereich von Bankrecht und Bankpraxis

Nachfolgend finden Sie alle Veranstaltungen, Fachtagungen und Seminare chronologisch aufgelistet.
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22. November 2017
Intensivseminar „Neues aus dem Datenschutz 2017“

Das Intensivseminar

„Neues aus dem Datenschutz 2017 – EU-Datenschutzgrundverordnung, DSAnpuUG und andere aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Kreditwirtschaft”

am Mittwoch, 22. November 2017, 10:00 – ca. 17:00 Uhr
in unseren Räumlichkeiten in Köln

bietet auch in diesem Jahr neben einem praxisorientierten Einstieg in die EU-Datenschutzgrundverordnung anhand von Schwerpunktthemen Gelegenheit, sich mit aktuellen Datenschutzfragen in der Kreditwirtschaft auseinanderzusetzen. Die für Mai 2018 eintretenden Neuerungen verändern grundlegend das Datenschutzrecht und stellen die Kreditwirtschaft vor viele neue Herausforderungen.

Vor dem Hintergrund, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung Sanktionsmöglichkeiten drastisch angehoben hat (Strafen von bis zu 10  bzw. 20 Millionen €, bzw. 2% oder 4% des Jahresumsatzes des Unternehmens, je nachdem, welcher der Beträge höher ist) eignet sich die Veranstaltung auch für Mitarbeiter aus Revisions- und Compliancebereichen, um sich einen Überblick über die neuen Regelungen aus dem Blickpunkt der Kreditwirtschaft zu verschaffen.

Die drei Referenten beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit Datenschutzfragen und begleiten die Umsetzung verschiedener datenschutzrechtlicher Vorhaben in ihren Häusern aktiv. Auch dieses Mal ist beabsichtigt, die Fragestellungen innerhalb der Gruppe der Teilnehmenden zu diskutieren und genügend Zeit für einen fachlichen Austausch zu finden.

 

 

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23. November 2017
7. BuB-Fachtagung „Niedrigzinsen und kein Ende: Bankentgelte im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Verbraucherschutz“

Das seit vielen Jahren schon anhaltende Niedrigzins-Umfeld macht nicht nur anlagewilligen Kunden zu schaffen, sondern mittlerweile auch immer mehr Kreditinstituten. Bei steigenden Kosten für stets wachsende Regulierung brechen Erträge aus Kerngeschäftsfeldern wie Verbraucher- oder Immobiliendarlehensgeschäft aufgrund der dauerhaft niedrigen Zinsen zunehmend weg. Eigenes Kapital muss zwar vorgehalten werden, wirft aber ebenfalls wenig Erträge ab.

In dieser Gemengelage scheint es sich für die Banken geradezu aufzudrängen, über neue oder erhöhte Entgelte die Verluste aus den Zinsmargen auszugleichen – ein Blick in die Presse jedenfalls legt den Schluss nahe, dass die Kosten für Bankdienstleistungen zumindest bei den klassischen Banken aufgrund der Zinssituation inflationär ansteigen. Aktuell wird vor dem BGH über die Erhebung zusätzlicher Kosten für SMS-Dienste (Az. XI ZR 260/15) verhandelt. Aber haben Kreditinstitute überhaupt den Gestaltungsspielraum, nach eigenem Bedarf an der Kostenschraube zu drehen, wo doch die Rechtsprechung schon seit Jahrzehnten den Rahmen um die Bankentgelte immer enger setzt? Und macht es Sinn, den mündigen Verbraucher in Zeiten eines allgegenwärtig online verfügbaren Alternativangebotes überhaupt so intensiv zu schützen?

Diesen kontroversen Sachfragen nähert sich die diesjährige 7. Fachtagung Bankrecht und Bankpraxis am 23. November 2017 um 10 Uhr in unseren Räumlichkeiten in Köln mit dem Titel

Niedrigzinsen und kein Ende: Bankentgelte im Spannungsfeld zwischen Rentabilität und Verbraucherschutz 

aus den unterschiedlichsten Perspektiven: Eine Ombudsfrau des Bankenverbandes berichtet aus ihrem Erfahrungsbereich, zwei BGH-Anwälte schildern die Perspektiven ihrer jeweils gegensätzlichen Mandantschaft, ein hochrangiger Bankenvertreter gibt Einblicke in sein Haus, zwei Professoren verdeutlichen die Entwicklung der Bankentgelte im europäischen Vergleich und in der BGH-Rechtsprechung. Last but not least ist der Verbraucherschutz natürlich unverzichtbar in diesem Kontext – vertreten durch die Bereichsleiterin Verbraucherfinanzen der Verbraucherzentrale NRW.

 

 

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13. Dezember 2017
Webinar "FinErgWohn und der Referentenentwurf der ImmoKWPLV - gelingt die Ergänzung der WoKRi?"

Nach der im März 2016 erfolgten und aus Institutssicht sicherlich missglückten Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie in deutsches Recht hat der Gesetzgeber durch das am 7. Juni 2017 in Kraft getretene Finanzaufsichtsrechtergänzungsgesetz (FinErgWohn) und das am 17. Juli 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie erste „Reparaturmaßnahmen“ ergriffen, um bestehende rechtliche Unsicherheiten bei Vergabe von Immobiliar-Verbraucherdarlehen zu reduzieren. Gegenstand der gesetzlichen Neuerungen sind etwa Erleichterungen für die Kreditwürdigkeitsprüfung bei Renovierungsdarlehen oder echten Anschlussfinanzierungen, aber auch ein neues Eingriffsinstrumentarium der BaFin zur Verhinderung von Risiken für die Finanzmarktstabilität aufgrund von Immobilienblasen. Mit der zusätzlich geplanten Verordnung über Leitlinien zu den Kriterien und Methoden der Kreditwürdigkeitsprüfung (ImmoKWPLV), die derzeit im Referentenentwurf vorliegt, werden ferner bestehende Hauptdefizite aus der bisherigen Diskussion um die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (etwa Altersdiskriminierung und die Benachteiligung junger Familien) klar adressiert.

Das Webinar
 
„FinErgWohn und der Referentenentwurf der ImmoKWPLV − gelingt die Ergänzung der WoKRi?“ 
am Mittwoch, 13. Dezember, 10:00 bis 12:00 Uhr

greift die aktuellen Entwicklungen auf und bringt Ihr Wissen auf den neuesten Stand.

 

 

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